Der Usability-Fachmann hat eine Studie zur Bedienbarkeit von mobilen Anwendungen durchgeführt. Hierzu wurden mobile Webangebote mit Hilfe von 62 Testpersonen durchgeführt. Sicher ist dies eine geringe Anzahl an Probanden, aber trotzdem wollte man dies dort gewonnenen Erkenntnisse nicht verschweigen.
In der ersten Zeit der mobilen Webangebote, wurde extra für Handys das WAP ersonnen. Auch wenn die Hoffnung groß war, hat es sich doch letzten Endes kaum durchgesetzt. Heutzutage sind Handys meist per echtem HTML im Weg unterwegs. Doch trotz teilweise angepassten Webseiten und Internetangeboten, hat sich an der Bedienbarkeit der mobilen Anwendungen kaum etwas im Vergleich zu den WAP-Zeiten getan, so die Studie.
Als eine Ursache wurde hier die Auswahl ausgemacht, die heute größer ist denn je. So wurde unter anderem untersucht, wie lange man benötigt, bis man einen Wetterdienst findet. Einzig das iPhone von Apple hat hier dank vorinstalliertem Programm die Nase vorn und so würden dessen Benutzer im Schnitt ganze 18 Sekunden weniger brauchen um hier ihre Informationen zu erhalten.
Weiter Ursachen die hierbei hinderlich seine, sind zum einen die Größe des Displays, ebenso wie mangelhaft designte Seiten. Letztere seien hauptsächlich für normale Computer entworfen mit entsprechend hohen Auflösungen und Tastatur- wie auch Mausbedienung. Die wenigsten Seiten bieten hier eine automatische Erkennung und Weiterleitung von der Desktopseite auf die Seite für Mobiltelefone.
Auch wurde der Zusammenhang zwischen der Güte des Gerätes und der Bedienung festgestellt. Soll heißen, je besser ein Gerät, desto leichter lassen sich damit Webseiten bedienen. Somit führen hier die Smartphones mit berührungsempfindlichem Display die Rangliste an, wogegen sich die so genannten Featurephoes mit einer einfachen Tastenbedienung, das hintere Feld schmücken.
Alles in allem stellt dies tatsächlich nichts dar, was man nicht auch schon vorher gewusst hätte!
Gruß,
Joaquín